Wildbienen schützen

Nicht jedes Insektenhotel ist gleich ein Bienenhotel

In Deutschland leben über 500 Wildbienenarten. Ohne bestäubende Insekten, vor allem Bienen, würden Obstbäume keine Früchte, Blumen und Samen bilden. Auch die Medien machen in letzter Zeit immer mehr die Leuten aufmerksam über die Wichtigkeit der Bienen.

Bilder zu Wildbienenarten (www.deutschland-summt.de)

Darausfolgend kann man immer öfter in den Läden Insektenhotels kaufen. Nicht jedes so genannte Insektenhotel wird aber von Bienen angenommen. Es gibt einige Sachen zu beachten, um ein gutes Bienenhotel von einem Schlechten unterscheiden zu können:

Bohrlöcher

Saubere, glatte Bohrlöcher. Aufgestellte Fasern verhindern den Zugang. Die Bienen kommen gar nicht rein oder können sogar ihre Flügel verletzen.

Bei den jungen Holzblöcke sind saubere, glatte Bohrlöcher unmöglich. Zu weiches Holz (z.B. Nadelholz) quillt auf bei Feuchtigkeit und zestört die Brut. Auch der Harz des Nadelholz wird zur tödlichen Falle für die Bienen.

Acrylglasröhrchen (Beobachtungsröhren)

Wasserdampfundurchlässiges Material, wie Acrylglasröhrchen, sammelt Feuchtigkeit. Die Folge sind Verpilzung des Larvenfutters und damit das Absterbens der Brut.

Lochziegel ohne Füllung

In der Regel sind die Löchen zu groß und werden nicht besetzt. Am besten mit Stengeln füllen.

Geeignete Lage

Sonnig -> warm. Vor Regen geschützt und kein Dauerkontakt mit einer feuchten Mauer.

und noch ein Paar weitere Punkte die auf der folgenden Seite aufgelistet sind:

18 Fehler beim Bau eines Insektenhotels