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2011 Südtirol

Selten ist ein Ausflugsziel so gut angekommen: Ohne einen einzigen öffentlichen Aufruf war die Reise ruck – zuck ausgebucht!

Nachdem alle Teilnehmer und der Proviant eingeladen waren, steuerten wir erst mal eine Autobahnraststätte bei Zürich an, wo wir von unserem Busfahrer Manfred erwartet wurden. Weiter ging´s vorbei an St. Gallen über den Arlberg zu unserem ersten Ziel: Innsbruck.

 

Zielstrebig wanderten wir vom beengten Busparkplatz in die Altstadt, wo uns die Besucherströme den Weg zum Wahrzeichen, dem „goldenen Dachl“ zeigten.

In diesem Gebäude befand sich von 1420 bis ca. 1460 die Residenz der Tiroler Landesfürsten. Der mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckte Prunkerker, das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck, wurde laut Inschrift im Jahre 1500 fertig gestellt.

 

 

Nach dem individuellen Mittagessen fuhren wir weiter über die Europabrücke, den Brennerpass und vorbei an Bozen zu unserem Hotel „Teutschhaus“ im beschaulichen Kurtinig. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung konnten doch alle Teilnehmer hier übernachten. Nach dem Abendessen zeigte uns der Hotelchef zur Einstimmung grandiose Bilder der südtiroler Landschaft.

 

Ausflüge 2011 Südtirol 02

 

Am Freitag Morgen ging´s vorbei am Kalterer See nach Meran und dort zunächst zu den Gärten des Schlosses „Trauttmannsdorff“, die 2005 als „Schönster Garten Italiens“ ausgezeichnet wurden.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff präsentieren eine Reihe botanischer Raritäten und Attraktionen. Das beliebteste Ausflugsziel Südtirols, am östlichen Stadtrand von Meran gelegen, versammelt mehr als 80 bunte Gartenlandschaften aus aller Welt auf einer Fläche von 12 ha.

Beim Spaziergang traf man immer wieder auf die Spuren von „Sissi“. Die Kaiserin von Österreich weilte 1870 und 1889 im Schloss Trauttmannsdorf liebte ausgedehnte Spaziergänge.

 

Aufmerksame Zuhörer vor der Thermenanlage in Meran

Aufmerksame Zuhörer vor der Thermenanlage in Meran

 

Am Nachmittag stand dann eine Stadtführung in Meran auf dem Programm.

Von der Thermenanlage mit ihrem Glaspalast schlenderten wir über die Passer zum 1874 erbautem Kurhaus. Bereits da wurde unsere Gruppe zum Grüppchen…

Nach einem kurzen Besuch der St.-Barbara-Kapelle gings weiter zur Pfarrkirche St. Nikolaus und dann in die Laubengasse, der Haupteinkaufsstraße von Meran.

 

 

 

Leicht zitternd werden die Schneefelder auf dem Pordoi bestaunt

Leicht zitternd werden die Schneefelder auf dem Pordoi bestaunt

 

Am Samstag starteten wir zur großen Dolomitenrundfahrt.

Erste Station war der Karersee, der als einer der schönsten der vielen Alpenseen angesehen wird.

Der See liegt auf einer Höhe von 1.520 Meter, ist 300 m lang und 140 m breit und wird gespeist von unterirdischen Quellen. Die Tiefe und Größe des Sees ist sehr saisons- und witterungsbedingt, die größte Tiefe wird mit 22 m angegeben. Berühmt ist der kleine Bergsee vor allem für sein sanftes, tiefgrünes Wasser und die schöne Bergkulisse mit dem Rosengarten und Latemar im Hintergrund.

Weiter ging‘s zum Pordoi-Pass (2.240 m) und zum Grödner Joch. Unterwegs hatten wir auch mal Glück mit dem Wetter: Während wir drinnen speisten, regnete es draußen und hörte pünktlich wieder auf.

 

Auf dem Grödner Joch gab es nicht nur großartige Berge zu bestaunen, sondern auch skurrilen Alkohol (darunter „Der Schnaps vom Führer“) zu kaufen. Auf dem Rückweg gab´s einen weiteren Stopp in St. Ulrich, wo noch Zeit für einen Kaffee war.

Der Heimweg am Sonntag führte uns vorbei an Bozen und Meran zum Reschensee. Unterwegs gab´s nochmals unendliche Flächen mit Reben und Obstbäumen zu bestaunen.

Der Reschensee ist ein sechs Kilometer langer und an den breitesten Stellen etwa einen Kilometer breiter Stausee. Bei der Seestauung 1950 wurde das gesamte Dorf Graun in den Fluten des Stausees versenkt. 163 Häuser wurden zerstört und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden überflutet. Heute zeugt nur noch der aus dem Reschensee ragende Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun.

Zur Mittagszeit besuchten wir die Erlebnisraststätte „Trofaner Tyrol“ bei Landeck, bevor es dann zügig nach Hause ging.