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Beobachtungen

Manchmal kann man den Nestbaukunst der Vögel einfach nur bewundern. Vor kurzem konnte Fred in seinem Garten beobachten, wie die Kohlmeisen hin und her flogen und Hundehaare sammelten.

Kohlmeise © F. Freudemann

Im Museumsgarten hatte ein Vögelchen sich für ein etwas farbenfroheres Material entschieden.

Nest © A. Hakala

Wer piepst denn da?

Mönchsgrasmücke © A. Hakala

Das Erraten von Vogelgezwitscher fällt nicht jedem leicht, aber dank moderner Informatik wird uns das erleichtert. Um die Vogelbestimmung am Gesang zu erkennen, hilft uns eine Smartphone App namens „BirdNet“, welche von einigen Wissenschaftlern der TU Chemnitz, Hochschule Mittweida und Cornell University entwickelt wurde.

Anliegen der Wissenschaftler war es, wildlebende Vögel besser zu erkennen und zu dokumentieren, um sie besser schützen zu können. Um dies umzusetzen, legten die Wissenschaftler eine riesige Datenbank mit rund 50.000 Aufnahmen, davon 350 Stunden Vogelstimmen, mit allerlei Geräuschen an fütterten damit und eine künstliche Intelligenz.

Die App „BirdNet“ kann zwischen 500 nordamerikanischen und europäischen Vogelarten unterscheiden. Selbst regionale Dialekte kann die App unterscheiden, so Mitbegründer Stefan Kahl dem DLF: „Beim Buchfink ist das zum Beispiel: Die haben zwar nur ein einziges Lied, aber jedes Individuum hat ein bisschen eine andere Notenfolge. Da gibt es keine exakte Übereinstimmung mehr. Aber es gibt natürlich trotzdem Möglichkeiten, ein Buchfink als solchen zu erkennen. Und die Netze, die schaffen das.“

Doch wie können wir mit „BirdNet“ Vogelstimmen erlernen und den Ornithologen helfen eine umfangreiche Vogelkarte zu erstellen? Der erste Weg führt in den Google Play Store, dort kann man die App auf ein Android Smartphone downloaden.

Die Umweltgeräusche lassen sich aufnehmen und werden auch optisch über ein Spektrometer angezeigt. Mit Pause unterbricht man den Aufnahmevorgang, aus dem aufgenommenen kann man nun ein Bereich auswählen der Analysiert werden soll. Die App sendet die Daten auf den Server der TU Chemnitz, wo das neuronale Netzwerk die Daten auswertet. Nach dem Auswerten listet die App die Beobachtungen auf, wo wir auch nochmals genau Standort, Uhrzeit und die Aufnahme anschauen bzw. hören können. „BirdNet“ bietet noch mehr, über „Erkunde deine Region“ wird aufgelistet, welche Vogelarten häufig in der Region aufgenommen wurden.

Link zur App: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.tu_chemnitz.mi.kahst.birdnet&hl=de

(Artikel: P. Schoch)

Quellen:

https://www.deutschlandfunk.de/tolle-idee-was-wurde-draus-vogelstimmen-per-app.676.de.html?dram:article_id=455663

https://www.pointer.de/studium/aktuelles/14759/app-erkennt-vogelstimmen.htm#BsgOgw6BJHt

Kleine Naturkunde

Mauerfuchs

Mauerfuchs

Der Lebensraum der Mauerfüchse ist gewönlich warm und trocken, oft sind sie auf steinigem oder kiesigem Boden zu finden . Die Raupen ernähren sich von Gräser, die erwachsene Schmetterlinge bevorzugen rot- bis blauviolette Blüten. Diesen schönen Falter kann man auch in den Bergen finden, sogar bis auf 2000 Meter Höhe.

Neues Grundstück – Beobachtungen

Heute konnten wir auf unserem neuen Grundstück den Balztanz der Kiebitze bewundern.

Kiebitzmännchen © A. Hakala
Kiebitz © A. Hakala

Etliche Wespen benutzen unsere Pflanzenschutzröhren zum Nisten.

© A. Hakala

…und werden dabei nicht gerne beobachtet

A. Hakala

Zudem haben alle unsere Obstbäume (Birne- und Äpfelbäume) den Winter überlebt

© A. Hakala

Ergebnisse Nistkastenkontrolle 2019

Unser Naturwart Gerhard hat die Ergebnisse unsere Kontrollen zusammengefasst. Hierbei sind 312 Nistkästen kontrolliert und gereinigt worden. Die Kästen sind in und um Efringen-Kirchen verteilt. Die Belegung von fast 85 % hat sich gegeüber dem Vorjahr stark verbessert. Die mehrheitliche Belegung von Blau- und Kohlmeisen ist dadurch zu erklären, dass ein Großteil unserer aufgehängten Kästen für Höhlenbrüter ist. Auch der Kleiber gehört zu dieser Art. Aber auch Wespen und Mäuse nutzen den Schutz des Nistkastens als Behausung.