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Herzlichen Dank an alle Helfer

Warum heißt der Feuerbach „Feuerbach“?

Schon in keltischer Zeit, also vor unserer Zeitrechnung, haben die Bewohner unseres Heimatraumes verstanden Bohnerze zu schürfen und diese für die Eisenherstellung zu nutzen.

Bohnerze sind Zusammenschlüsse aus Sand, Ton und eisenhaltigen Mineralien zu oft bohnenförmigen Gebilden. Man findet solche eisenhaltigen Zusammenschlüsse vor allem im Jurakalk, wo diese sich bei Erosionsvorgängen gebildet und in Kalkspalten abgelagert haben.

Aus diesem Ausgangsmaterial haben schon die Kelten in kleinen Öfen, die vorzugsweise auf kleinen Anhöhen (Zugluft) der Flußtäler standen, das Eisen herausgeschmolzen und weiterverarbeitet.

 

Funde solcher Bohnerze und Schlackenreste, die bei der Eisengewinnung angefallen sind, weisen darauf hin, dass auch im Feuerbachtal auf diese Art Eisen gewonnen wurde und der Name Feuerbach von den Feuern, die zur Eisenherstellung nötig waren und wahrscheinlich entlang dieses Baches betrieben wurden, stammt.

Auch andere Namen sind auf diese Art der Eisengewinnung zurückzuführen. So heißt das Affental bei Bühl nicht so, weil dort Affen lebten oder leben. Der Name hat sich von Ofental abgeleitet, also von den Öfen, die zum Schmelzen der Erze auch dort betrieben wurden. Auch der Name des Eisentals ganz in der Nähe des Affentals zeugt von solcher Art der Eisengewinnung.

Kleine Naturkunde

Graugans

Graugänse sind die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse. Mitteleuropa gilt als die Region, in welcher diese Gans domestiziert wurde.

Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Graugänse in großen Schwärmen. Die Vögel sind sowohl tag- als auch nachtaktiv und wenn sie häufig gestört werden, verlagern sie ihre Nahrungssuche in die Nacht. Graugänse erkennen einander hauptsächlich am Ruf und auf großen Rastplätzen herrscht oft die ganze Nacht ein reges Rufen und Treiben, das dem Wiederfinden von Familienmitgliedern dient.

Die Graugans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. Die *Schwingmauser der Elterntiere liegt so, dass sie etwas später als die Jungtiere wieder flugfähig werden. Die Jungtiere, die ihren Eltern folgen, haben es dadurch leichter, Flugmanöver zu lernen.

*Als Mauser bezeichnet man das regelmäßige Abwerfen und Neuwachstum der Vogelfeder. Eine Reihe von Arten ist während der Mauser jedoch flugunfähig, da das Großgefieder innerhalb sehr kurzer Zeit (oft während nur weniger Tage), vollständig abgestoßen wird und dann auch vollständig nachwächst. Diese Form der Mauser ist zum Beispiel bei vielen Entenvögeln verbreitet.

Quelle: www.wikipedia.de

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Naturvisionen vom „Grünen Dach Europas“ in Weil am Rhein

21.11.2016 um 20:00 Uhr

Multivision „Das Grüne Dach Europas“ im Rahmen der Vortragsreihe Vision Erde

Haus der Volksbildung
Weil am Rhein

Vorverkauf 12 €, Abendkassenpreis 14 €

Fotografer: Berndt Fischer (www.berndtfischer.de)

Kleine Naturkunde

Gänsesäger

In Deutschland haben sich die Gänsesägerbestände deutlich erholt, nachdem in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein Jagdverbot erlassen worden war. Der Gänsesäger steht aber nach wie vor auf der Roten Liste unter der Kategorie „gefährdet“.

Der Gänsesäger ist vor allem durch Flussverbauung, Gewässerverschmutzung und störende Freizeitaktivitäten gefährdet. Trotz ganzjähriger Schonzeit wird er immer noch geschossen, Gelege und Nistkästen zerstört.

Auch die Verfügbarkeit von Bruthöhlen ist bestandsbegrenzend, weil natürliche Wälder mit altem Baumbestand nahe an Gewässern selten geworden sind; hier können künstliche Bruthöhlen helfen.

Gänsesägerküken verlassen das Nest einen Tag nach dem Schlüpfen. Dies gestaltet sich manchmal nicht ganz unproblematisch, wenn sich die Bruthöhle in größerer Höhe befindet. Die Jungen benutzen beim Sprung aus der Höhle ihre Flügelstummel als Fallschirm.

Quelle: www.wikipedia.de

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Kleine Naturkunde

Spinnenläufer

Der Spinnenläufer, auch als Spinnenassel bezeichnet, ist ein Tausendfüßler. Die ursprünglich wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum stammende Art wurde durch den Menschen auch in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet.

Spinnenläufer gehören zu den schnellsten Läufern unter den Gliederfüßern und können Geschwindigkeiten bis zu 420 Millimetern pro Sekunde (~ 1,5 km/h) bei einer Schrittweite von 33 Millimetern erreichen. Das letzte und längste Beinpaar dient nicht der Fortbewegung und fungiert wahrscheinlich als rückwärtiges Tastorgan.

Spinnenläufer ernährt sich von Insekten und Spinnen, vor allem von Fliegen und wird entsprechend von den Weinbauern als nützlicher Schädlingsvertilger geschätzt. In Deutschland ist die Art überwiegend in Häusern verbreitet.

Quelle: www.wikipedia.de

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Bienenfreundlich gärtnern

„Bienenfreundlich gärtnern bedeutet vor allem, vielseitige Strukturen zu schaffen und heimische Blütenpflanzen als nektar- und pollenreiche Nahrung für die Bienen zu wählen.

Zu beachten ist, dass der Aktionsradius von Wildbienen meist nur 70-300 Meter beträgt. Daraus folgt, dass die Futterpflanzen und die Nistmöglichkeiten der Wildbienen in direkter Nachbarschaft liegen müssen. 30 Prozent der Wildbienenarten sind zudem auf wenige oder nur eine Pflanzenart angewiesen.“

(Quelle:Deutschland summt!“)

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Kleine Naturkunde

Gemeine Feuerwanze

Oft wird diese Wanzenart für einen Käfer gehalten und daher im Volksmund auch als Schuster- oder Feuerkäfer bezeichnet. Der in Ostösterreich gebräuchliche Volksname Schusterkäfer dürfte daher rühren, dass man die Tiere im Frühjahr massenhaft beim Schustern (Kopulieren) beobachten kann.

Die Tiere sind in großen Teilen des Eurasiens verbreitet, sie fehlen aber im Norden der britischen Inseln und Skandinaviens. In Deutschland fehlen sie an Teilen der nordwestlichen Küstenlinie (Emsland bis Nordfriesland).

Die Feuerwanzen leben gesellig, so dass man sie häufig in großer Zahl findet. Die Tiere saugen an den herabfallenden Samen und gelegentlich auch an Insekteneiern, toten Insekten und Wirbeltieren. Auch Kannibalismus ist dokumentiert.

(Quelle: www.wikipedia.de)

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Winzerfest steht bevor

Liebe Naturfreunde,

bald steht das Winzerfest bevor (23.-26. Sep.). Wir suchen noch Helfer für den Aufbau, Abbau und den Festbetrieb.

Wenn ihr Interesse habt könnt ihr euch bei Yannik Schneider oder Philipp Schoch melden. Gerne könnt ihr auch eure Partner, Kinder, Neffen, Freunde und auch den Nachbarn fragen. Helfende Hände sind willkommen.

Danke für alle die sich schon gemeldet haben.

Kontakt

Aufgaben

Kleine Naturkunde

Möwen

Möwen sind fast weltweit verbreitet, am artenreichsten in den gemäßigten und kalten Klimazonen beider Erdhalbkugeln. Sie sind meist weiß-grau gefiedert und die Geschlechter unterscheiden sich farblich nicht. Die größeren Möwenarten brauchen bis zu vier Jahre zur vollen Ausfärbung, bei den kleineren sind zwei Jahre dafür normal.

Möwen decken ihren Flüssigkeitsbedarf zum Teil, indem sie Meerwasser trinken. Sie sammeln das überflüssige Salz mittels paarig im Bereich der oberen vorderen Schädelfront angelegten Salzdrüsen und scheiden es über die Nasenlöcher wieder aus.

Bei manchen Arten wie der Präriemöwe, die an Binnenseen brütet, sind die Salzdrüsen zurückgebildet und erlangen erst vor der Zugzeit ihre Funktionstüchtigkeit, wenn sich die Vögel in maritime Lebensräume begeben.

Möwen können etwa 30 Jahre alt werden.

(Quelle: www.wikipedia.de)

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