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Gute Reise!

Natur- und Vogelfreunde nuvf

Morgen geht es dann los, unser Ausflug ins Fichtelgebirge.

Gute Fahrt und viel Spaß!

Programmübersicht

Wissenstest Schmetterlinge

Bläuling - Copyrigt A. Hakala

Bläuling – Copyrigt A. Hakala

Testen Sie Ihr Wissen mit 20 Fragen.

Hier geht es zum Quiz

Warum Hecken und Gehölze so wichtig sind

Hecke für Kleinlebewesen bauen

 

Sie sind Luftfilter

Entlang von Straßen können sie bis zu 80% des giftigen Blei, das mit Autoabgasen frei wird, schlucken.

Sie sind Wasserspeicher und regulieren den Wasserhaushalt

Untersuchungen haben gezeigt, dass der tägliche Wasserabfluß in einer heckenlosen offenen Landschaft doppelt so hoch sein kann wie in einer heckenreichen Landschaft.

 

Sie bieten an Bachufern und Böschungen Erosionsschutz

Mit ihrem Wurzelwerk halten Gehölze das Erdreich und verhindern eine Abtragung durch Wind und Wasser.

Sie erhöhen die Selbstreinigungskraft der Gewässer

Gehölze kühlen durch Beschattung das Gewässer, erhöhen dadurch dessen Sauerstoffgehalt und fördern das mikrobielle Leben und damit die Selbstreinigungskraft.

Zauneidechse – Copyright H. Sieglin

 

Sie stellen einen Windschutz dar, der Kulturpflanzen besser gedeihen lässt

Der Windschutz wirkt sich bis in einer Entfernung aus, die der 10 bis 15-fachen Heckenhöhe entspricht. In dieser relativ windstillen Zone wachsen die Pflanzen besser.

Sie bieten einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren ideale Lebensmöglichkeiten

Hecken bieten vielen Vogelarten ideale Nistmöglichkeiten und Schutz von Feinden. Die Hecken werden gerne auch z.B. von Zauneidechse, Blindschleiche und Erdkröte benutzt.

Frühjahrsputz Materiallager

Narzissen – Copyright A. Hakala

Liebe Naturfreunde,

unser nächster Arbeitseinsatz findet am Samstag den 20. Mai um 09:00 Uhr statt. Treffpunkt Materiallager „Chateau Chanel“.

Kleine Naturkunde 35.

Traubenkirschen-Gespinstmotte

Silbrigweiß eingesponnen glänzen die kahl gefressenen Bäume. Massen gelblicher, schwarz gepunkteter Raupen oder dicke Lager ihrer länglichen Puppengespinste ballen sich am Stamm zusammen. In den Kronen gibt es kein einziges Blatt mehr. Die Raupen dieser streng monophagen Art kommen nur auf der Traubenkirsche vor. Massenvermehrungen und Kahlfraß gibt es weder jährlich noch in Zyklen, lassen kein Muster erkennen.

Traubenkirschen-Gespinstmotte - Copyright A. Hakala

Traubenkirschen-Gespinstmotte – Copyright A. Hakala

 

Sobald die Raupen schlüpfen, befressen sie die Blätter der austreibenden Traubenkirschen. Gleichzeitig beginnen sie damit an den Zweigspitzen Gespinste zu erzeugen.

Immer häufiger wechseln die Raupen nun zu anderen Trieben und fressen diese kahl. Sind sie ausgewachsen beginnen sie die Äste und Zweige, schließlich auch den Stamm, mit ihrem silberweißen Gespinst zu überziehen.

Traubenkirschen-Gespinstmotte - Copyright A. Hakala

Traubenkirschen-Gespinstmotte – Copyright A. Hakala

 

An vor Nässe geschützten Stellen verpuppen sie sich nun in dichten Massen. Diese werden zusätzlich von einem seidenartigen Schutzgewebe überzogen. Zuletzt fertigen Raupen, die sich nicht mehr verpuppen, letzte Abdichtungsschichten.

Diese Schichten schützen vor Nässe, aber auch vor Parasiten (Schlupf- und Brackwespen sowie Raupenfliegen). Für die Vögel sind sowie die Raupen wie die Motten uninteressant. Die Raupen, welche die Außenschicht fertigen, gehen unverpuppt zugrunde. Diese Hungerraupen hätten keine fortpflanzungsfähigen Falter ergeben.

Zwei bis drei Wochen nach dem Kahlfraß treiben die Traubenkirschen wieder aus. Lediglich die Fruchtbildung unterbleibt, weil die Raupen zumeist auch die Blütentriebe abfressen. Auch mehrfach sehr stark befallene Traubenkirschen überleben in aller Regel. Zwischen Baum und Gespinstmotte hat sich eine Art Kräftegleichgewicht eingestellt.

Quelle: Waldwissen.net

Monatsversammlung am Freitag den 12. Mai

Kohlmeise - Copyright A. Hakala

Kohlmeise – Copyright A. Hakala

 

Liebe Naturfreunde,

unsere nächste Monatsversammlung findet am Freitag um 20:00 Uhr im Museumskeller statt.

Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Kleine Naturkunde 34.

Schmeißfliegen

Weltweit sind etwa 1.000 Arten von Schmeißfliegen bekannt, davon etwa 45 in Deutschland. Der Name Schmeißfliege beschreibt die Vorliebe dieser Insekten für geruchsintensive organische Stoffe. Der kompakte Körper dieser Fliegen ist meist metallisch blau oder grün bis goldgrün glänzend gefärbt.

Goldfliege - Copyright A. Hakala

Goldfliege – Copyright A. Hakala

 

Die verschiedenen Arten der Schmeißfliegen werden durch verschiedene Gerüche angelockt. Ebenfalls wichtig ist die richtige Mischung der Geruchsstoffe, wobei einzelne Geruchsfaktoren je nach Konzentration anlockend, ein anderes Mal wiederum abstoßend wirken können.

Aus diesem Grunde treffen unterschiedliche Arten der Schmeißfliegen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an verwesenden Körpern ein und legen ihre Eier ab. Dieses Verhalten nutzt man etwa in der forensischen Insektenkunde, um den Todeszeitpunkt und die Liegedauer von Leichen zu bestimmen.

Unter den Schmeißfliegen finden sich neben diesen Arten auch solche, welche als Außen- oder Innenparasiten bei verschiedenen Wirbeltieren, auch beim Menschen, vorkommen. Diese leben entweder in offenen Wunden oder unter der Haut der Wirte.

Die Larven der Goldfliege werden im Handel als Pinky Maden bezeichnet. Der Name entstand aufgrund der rosa (pink) Färbung der Larven. Pinkies werden als Angelköder verwendet und sind auch ein beliebtes Futtermittel in der Terraristik, besonders als Futter für Insekten.

Zudem werden Pinkies auch als Mittel der Wundheilung genutzt, da sie sehr spezifisch abgestorbenes Gewebe fressen und auf diese Weise die Wunde sauber halten. Diese Behandlungsform wurde mit der Entdeckung des Penicillins zurückgedrängt. Seit einigen Jahren ist diese Behandlungsmethode wieder in die medizinische Praxis zurückgekehrt, was auf deren guten Behandlungserfolge und auf wachsende Antibiotika-Resistenzen zurückzuführen ist.

Quelle: Wikipedia

Kleine Naturkunde 33.

Eichhörnchen

Zum Schlafen und Ruhen bauen Eichhörnchen Nester, die Kobel genannt werden. Die hohlkugelförmigen Bauten sind beinahe wasserdicht und aufgrund der dicken Wandstärke bieten sie im Winter einen guten Wärmeschutz. Die Kobel besitzen mindestens zwei Schlupflöcher, wobei eines davon immer nach unten weist, weil Eichhörnchen, anders als Vögel, von unten in ihre Behausung gehen. Da es recht häufig vorkommt, dass die Tiere wegen Parasiten­befall oder Störungen umziehen müssen, bauen sie zwei bis acht Nester und nutzen diese stets gleichzeitig.

Eichhörnchen - Gopyright A. Hakala

Eichhörnchen – Copyright A. Hakala

 

Eichhörnchen gehören zu den Allesfressern. Dabei variiert die Nahrung der Tiere je nach Jahreszeit. Sie besteht in erster Linie aus Beeren, Nüssen und anderen Früchten sowie Samen. Daneben gehören  u.a. Pilze, Obst, Vogeleier und Jungvögel sowie Insekten, Larven und Schnecken zum Nahrungsspektrum.

Eichhörnchen legen im Herbst Vorräte für den Winter an. Werden die eingegrabenen Vorräte vergessen, beginnen die Samen im Frühjahr zu keimen. Deshalb spricht man den Eichhörnchen eine wichtige Rolle bei der Erneuerung und Verjüngung des Waldes zu.

Das in Großbritannien, Irland und Italien eingebürgerte nordamerikanische Grauhörnchen führt zu einem dramatischen Bestandsrückgang des Europäischen Eichhörnchens aufgrund der Konkurrenz. Das Grauhörnchen ist erfolgreicher als das heimische Eichhörnchen, weil es die im Herbst vergrabenen Nahrungsvorräte mit größerer Sicherheit wiederfindet und dabei außerdem die Vorräte des heimischen Eichhörnchens nutzt. Hinzu kommt, dass es nicht an Parapocken erkrankt aber den Virus als Reservoirwirt trägt und an das Eichhörnchen überträgt, für das die Virusinfektion oft tödlich ist.

Einer irischen Studie zufolge kann eine ausreichende Population von Baummardern die Verdrängung der Europäischen Eichhörnchen durch das Grauhörnchen verhindern. Wissenschaftler vermuten, dass die Europäischen Eichhörnchen vergleichsweise sicherer vor dem Baummarder sind, weil sie flinker sind als die Grauhörnchen und sich zur Nahrungsaufnahme seltener auf dem Boden aufhalten.

Quelle: Wikipedia

Liveblog vom Vogelzug

Storch - Copyright A. Hakala

Storch – Copyright A. Hakala

Auf der Webseite der Stuttgarter Nachricht können Sie die drei Störche Ingo, Libi und Zozu bei ihrer Rückreise nach Baden-Württemberg begleiten.

Wo sind Ingo, Libi und Zozu jetzt?

Hinweis: um mehr über die Störche zu erfahren, klicken Sie bitte auf der Karte jeweils den farbig markierten Storch an

Wie alles anfing (inkl. Video)

Kleine Naturkunde 32.

Amsel

Der Aberglaube hat der Amsel schon lange magische Kräfte zugeschrieben. Beispielsweise wenn man das Herz einer Amsel unter das Kopfkissen eines Schlafenden legt, so kann dieser in einer späteren Befragung nicht von der Wahrheit abweichen.

Bereits die Römer mästeten die Amseln in großen Vogelhäusern, denn Amselfleisch galt als sehr schmackhaft. Zur traditionellen korsischen Küche gehört Pâté de Merle, eine Amselpastete.

Amsel - Copyright A. Hakala

Amsel – Copyright A. Hakala

 

Sehr beliebt waren Amseln wegen ihres Gesangs auch als Stubenvögel. Der Amselgesang kommt unserem Verständnis von Musik sehr nahe und lässt sich im Gegensatz zu vielen anderen Lautäußerungen von Vögeln recht gut im Notensystem wiedergeben (der Umfang der Amselstimme betrage erheblich mehr als eine Oktave). Die häufig wegen ihres Gesangs gelobte Nachtigall mache dagegen musikalisch weniger aus ihren größeren Möglichkeiten.

Amseln verbringen die meiste Zeit des Tages am oder in der Nähe des Bodens. Strecken werden je nach Beschaffenheit des Untergrunds laufend oder hüpfend zurückgelegt. Schwung wird sowohl bei der Landung als auch nach einer Hüpfsequenz mit ein paar Schritten abgebremst, wobei der Schwanz in charakteristischer Weise aufgestellt wird.

 

Amsel - Copyright H. Kilchling

Amsel – Copyright H. Kilchling

 

Vor dem Aufbruch zum Schlafplatz widmen sich Amseln häufig der Gefiederpflege oder nehmen ein Bad. Das Baden ist das ganze Jahr über zu beobachten, vermehrt bei bedecktem Himmel oder Regen, seltener bei Sonnenschein.

Zum Komfortverhalten gehört auch das Sonnenbaden. Drosseltypisch legen die Amseln sich flach auf den Boden, spreizen den Schwanz und breiten die Flügel aus. Dies machen sie bevorzugt im Hochsommer und setzen sich dabei nachmittags gelegentlich der Sonne aus, bis sie Anzeichen von Hitzestress zeigen. Der Grund dieses intensiven Sonnenbadens ist unklar.

Amsel - Copyright H. Sieglin

Amsel – Copyright H. Sieglin

 

Amseln sind Beutetiere verschiedener Prädatoren. Dabei ist bemerkenswert, dass nicht die auffälligeren und auf exponierten Warten singenden Männchen häufiger gefressen werden, sondern die Weibchen. Dies hängt höchstwahrscheinlich damit zusammen, dass Weibchen länger und vermehrt am Boden auf Nahrungssuche sind.

Während der Brutzeit sind Amseln gegenüber Artgenossen ausgesprochen territorial, besonders vor und während der Phase des Nestbaus, während der Jungenaufzucht etwas weniger. Das Revier wird von beiden Geschlechtern verteidigt, die Männchen vertreiben alle Artgenossen, Weibchen während der Brutzeit nur andere Weibchen. Besonders intensiv scheinen die Kämpfe zwischen den Weibchen zu sein: Sie können mit dem Tod der Unterlegenen enden.

Das Usutu-Virus, das zuvor nur aus Afrika bekannt war, verursacht seit 2001 in einzelnen Teilen des mitteleuropäischen Verbreitungsgebiets ein auffälliges Vogelsterben. Da die Amsel die überwiegend betroffene Art ist, wird auch vom „Amselsterben“ gesprochen. Man geht aber davon aus, dass es nicht mehr zu einem Massensterben wie im Jahr 2011 kommen wird, stattdessen ist zu erwarten, dass es in den betroffenen Gebieten zu sich zyklisch wiederholenden Ausbrüchen kommen kann, wenn eine Amsel-Generation mit erworbener Resistenz von der nächsten Generation abgelöst wird.

Quelle: Wikipedia