Kleine Naturkunde

Weißdorn

Weißdorn © A. Wagener

Die Temperaturen erreichen inzwischen die Null Grad Marke, traditionell finden in der kalten Jahreszeit die Bacheinsätze am Feuerbach statt. Das Bächlein wurde vor Jahren mit heimischen Stäuchern aufgewertet, welche die Artenvielfalt der Fauna und Tierwelt ermöglichen sollen. Bei der Auswahl der Pflanzen wurde darauf geachtet, dass diese Beeren und Früchte tragen. Ein Beispiel für ein wertvoller Strauch ist der Weißdorn, welcher oft am Feuerbach zu finden ist. 

Die Pflanze die Lateinisch Crataegus genannt wird gehört zu der Familie der Rosengewächse. Die Pflanzen hat rote Beeren, im Frühjahr blüht sie weiß. Die Blüten locken Wild- und Honigbienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge an, wovon wiederrum Insektenfressende Vögel wie die Amsel profitieren. Im Winter schwenkt die Amsel dann von den Insekten zu den Beeren um.

Die Blätter vo Weißdorn sind 5 bis 9 lappig eingeschnitten. Der Strauch hat dichtes Geäst und Dornen, weswegen der Busch beim Nestbau Schutz vor Raubtieren bietet. Der Weißdorn ist nicht giftig, man sagt ihm sogar herzstärkende und blutdruckregulierende Fähigkeiten zu. Die Beeren sollten allerdings immer abgekocht werden. Nutzt die Zeit, tankt frische Luft und entdeckt den Weißdorn am Feuerbach.

Artikel: P. Schoch