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Nächster Arbeitseinsatz am Samstag den 21. Januar

Liebe Naturfreunde,

unser nächster Arbeitseinsatz findet am Samstag den 21. Januar um 09:00 Uhr statt. Treffpunkt Materiallager „Chateau Chanel“.

Bei Schneesturm findet der Einsatz nicht statt.

Kennen Sie die Bäume?

 

Testen Sie Ihr Wissen hier

Kleine Naturkunde 19.

Schnee

…althochdeutsch snēo, niederländisch sneeuw, altenglisch snāw, englisch snow, altnordisch snœr, snjōr, schwedisch snö, gotisch snaiws, russisch sneg (снег), litauisch sniẽgas ‚Schnee‘, verwandt mit dem griechischen nípha (νίφα), lateinisch nix, kymrisch nyf ‚Schnee‘

…leiten sich aus indoeuropäischen Wort *sneigh- ’schneien, (sich) zusammenballen, zusammenkleben.

Neuschnee: Frisch gefallener Schnee

Büßereis, Büßerschnee oder Zackenfirn: bis 6 m hohe Schnee- und Eispyramiden in Hochgebirgen

Firnschnee: Altschnee des Vorwinters

Pulverschnee: trockener Schnee, der auch unter Druck nicht zusammenklebt

Feuchtschnee: klebt unter Druck zusammen und eignet sich daher besonders für Schneebälle und Schneemänner, es lässt sich jedoch kein Wasser herauspressen.

 

Nassschnee: sehr schwerer und nasser Schnee, er klebt ebenfalls zusammen und man kann Wasser herauspressen.

Faulschnee: ein Gemisch aus Wasser und größeren Schneebrocken, die nicht mehr gut zusammenhalten (Schneematsch).

Blutschnee: rötlich gefärbter Schnee. Er ist meist hervorgerufen durch eine Massenentwicklung von Grünalgen, die rote Carotinoide ansammeln. Seltenere Ursache ist das Niedergehen rötlicher Staubmassen, die von Winden aus Wüstenregionen transportiert werden.

Schneekristalle, fotografiert vom Schneeforscher Wilson Bentley

Quelle: Wikipedia

Kleine Naturkunde 18.

Saatkrähe

Die Saatkrähe (Corvus frugilegus) ist eine der vier europäischen Arten der Gattung Corvus aus der Familie der Rabenvögel. Die anderen drei Arten sind Kolkrabe, die Aaskrähe alias Nebelkrähe und die Dohle.

Das Wort Corvus ist die lateinische Bezeichnung für Rabe und das Wort frugilegus setzt sich aus dem Nomen frux, frugis f. = Frucht sowie dem Verb legere = sammeln, auflesen zusammen. Der wissenschaftliche Name kann also wörtlich mit „Früchte sammelnder Rabe“ übersetzt werden.

Saatkrähen sind während des gesamten Jahres gesellig, brüten in zum Teil sehr großen Kolonien und verbringen die Nacht gemeinsam auf Schlafbäumen. Das Nest, das von beiden Partnern gebaut wird, ist ein kompakter Bau aus dünnen, biegsamen Zweigen, der innen mit verschiedenen Materialien ausgekleidet wird. Materialdiebstahl innerhalb der Kolonie sowie zwischen verschiedenen Kolonien ist häufig.

Die Saatkrähe wird am Ende ihres zweiten Lebensjahres geschlechtsreif, die Partner führen eine monogame Dauerehe. Intraspezifischer Brutparasitismus kommt zumindest gelegentlich vor, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob die parasitierenden Eltern auch ein eigenes Gelege betreuen. Bei Intraspezifischer Brutparasitismus legt ein Weibchen einer Art seine Eier in das Nest der gleichen Art. Beim interspezifischen Brutparasitismus dagegen wird das Ei in das Nest der anderen Vogelart gelegt. Das bekannteste Beispiel für einen europäischen Brutschmarotzer ist der Kuckuck, der keine eigenen Jungvögel groß zieht.

 

Quelle: Wikipedia

Stunde der Wintervögel

Bundesweite Zählaktion vom 6. bis 8. Januar 2017

Lesen Sie hier weiter…

Nistkastenkontrolle 01.01.2017

Unser erster Einsatz in 2017.

Bericht und Bilder

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Foto: Marcus Bosch

 

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlen-bewohnender Tiere sensibilisiert werden.

Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt.

Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Ganz oben auf dem Speiseplan unseres Jahresvogels stehen neben Maulwürfen, Ratten oder Jungkaninchen vor allem Mäuse. Sind diese Kleinsäuger nicht zu haben, weichen Waldkäuze auf Vögel aus.

Der Steinkauz ist mit einer Größe von ca. 22 cm und einer Spannweite von 55 bis 60 cm übrigens ein kleinerer Artgenosse des Waldkauzes. Dieser bringt es auf eine Größe von bis zu 42 cm und eine Flügelspannweite von 94 bis 104 cm.

Quelle: www.nabu.de

In den vergangenen Jahren haben wir übrigens insgesamt acht Steinkauzröhren aufgehängt. Bisher leider ohne Erfolg.

Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

Seit 27 Jahren ruft Dr. Silvius Wodarz den Baum des Jahres aus. Doch die häufigste Baumart Deutschlands – die Fichte – war bisher nicht dabei. Warum das Kuratorium Baum des Jahres um diese Nadelbaumart einen Bogen schlug hat Gründe: die Fichte polarisiert. Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen.

Die Gewöhnliche Fichte wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart.

Eigentlich ist die Fichte ein Baum der Taiga. Dort, in dieser eher kalten, sogenannten borealen Vegetationszone liegt ihr natürliches Hauptverbreitungsgebiet. Es gibt nur wenige Gebiete in Deutschland, in denen die Fichte von Natur aus wirklich heimisch ist. Sie wäre – ohne Zutun des Menschen – eher eine regional sehr begrenzt vorkommende Waldbaumart, die es in den allermeisten Bundesländern gar nicht gäbe. Tatsächlich aber ist sie heute die zahlenmäßig stärkste Baumart in Deutschland.

Die weltweite Klimaveränderung kommt unter anderem mit häufigeren und stärkeren Stürmen, mit höheren Temperaturen und längeren Trockenperioden daher. Das bedeutet zunächst einmal, dass die schon jetzt sehr großen Risiken in den Fichtenbeständen, die Sturmschäden und die Massenvermehrung vor allem von Borkenkäfern, noch deutlich zunehmen werden.

Doch künftig werden die Fichten auch ganz direkt unter zu hohen Temperaturen und zu langen Trockenperioden leiden. Denn die Fichte gilt als diejenige Baumart, die wohl das schlechteste Anpassungspotenzial an die kommenden klimatischen Veränderungen unter den Waldbäumen hat. Die Fichte droht, vom Brotbaum zum Notbaum der deutschen Forstwirtschaft zu werden! Und zum Klimaflüchtling, der es selbst in seinem ursprünglichen Lebensraum nicht mehr aushält!

Quelle: baum-des-jahres.de

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Bachpflege am Feuer- und Mühlebach den 17.12.2016