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Nächste Monatsversammlung am Freitag den 14. September

Schlüpfende Hornisse - Copyright A. Hakala

Schlüpfende Hornisse – Copyright A. Hakala

Liebe Naturfreunde,

unsere nächste Monatsversammlung findet am Freitag den 14. September um 20:00 Uhr statt. Treffpunkt: „Alte Schule„.

Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Hilfe für Tiere bei anhaltender Trockenheit

„Die langanhaltende Trockenheit macht vielen Tieren zu schaffen. Kleine Wildtiere finden kaum noch Wasser und keine Nahrung. Igel zum Beispiel drohen zu verhungern. Wie Sie den Stacheltieren jetzt helfen können.“ (MDR am Nachmittag)

Hier geht es zum Video

Spezielles Igelfutter ist u.a. im ZG Raiffeisen Markt und Fressnapf erhältlich. Durch den starken Duft lockt das Futter die Igel schon von weitem. Kurz nach der Abenddämmerung können die Naturfreunde dann die Igel in eigenem Garten beobachten. Bitte immer noch eine extra Schale mit Wasser (am besten Regenwasser) hinstellen.

Unsere Störche auf der Christuskirche

Jungstörche - Copyright A. Hakala

Jungstörche – Copyright A. Hakala

Mitte April sind im Nest auf der Christuskirche in Kirchen vier Jungstörche geschlüpft. Die stolzen Eltern stammen sehr wahrscheinlich wie in den letzten Jahren aus Märkt und Rädersdorf im Elsass.

Im Juli haben die Jungstörche das Nest verlassen und streifen auf Futtersuche durch die Gegend.

Jungstörche - Copyright A. Hakala

Jungstörche – Copyright A. Hakala

In diesem und dem vergangenen Jahr wurden die Jungstörche nicht beringt, weil einerseits der bisherige Beringer aus Altersgründen nicht mehr dazu in der Lage ist, andererseits sei nach Auskunft der Vogelwarte die Population in den letzten Jahren so stark angewachsen, dass es nicht mehr nötig sei, alle Jungstörche zu beringen.

Storch - Copyright H. Sieglin

Storch – Copyright H. Sieglin

Die Jungstörche aus der Umgebung sammeln sich auf Wiesen oder abgeernteten Feldern zu Trupps, um Ende August, Anfang September gemeinsam ihre Reise über Frankreich und Spanien nach Afrika anzutreten.

Seit das Storchennest im Jahre 1988 wiederbesiedelt worden ist, sind über 60 Jungstörche geschlüpft und zum großen Teil beringt worden. Von einigen haben wir aufgrund der Beringung Nachricht. So wurden 2003 Jungstörche, die bei uns geschlüpft sind beim Flug nach Afrika in Gibraltar gesichtet. Ein anderer hat sich im Burgund als Brutstorch eingefunden.

(B. Wiesler, 1. Vorstand Natur- und Vogelfreunde)

Gegen das Springkraut – mit Machete

Copyright A. Hakala

 

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„Es ist zu einer Plage geworden – doch Frank Mehlin hat dem Springkraut den Kampf angesagt. Mit der Machete will er die heimischen Arten vor der Verdrängung schützen.“

(SWR- Landesschau Baden-Württemberg)

Kleine Naturkunde 54.

Wolf

Der Wolf ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde. Sie wurden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt und im 19. Jahrhundert waren sie in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet.

Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf in vielen Ländern unter Schutz. Nach Erhebungen durch das Wolfsmonitoring in den Jahren zwischen 2009 und 2013 geht man von etwa 12.000 bis 18.000 Wölfen in Europa ohne die Bestände in Russland und der Ukraine aus. In Deutschland wurde im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen, im Erfassungszeitraum 2016/17 wurden in Deutschland 73 Rudel oder Paare registriert. Populationen, die mit Menschen Kontakt haben, sind vor allem durch Jagd, Vergiftung und Verkehrsunfälle bedroht.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Grundsätzlich ähnelt der Wolf einem großen Haushund, wobei der Rumpf im Vergleich zu ähnlich gebauten Haushunden länger und der Brustkorb höher, aber schmaler ist.

Wölfe sind vergleichsweise schlank mit langen Beinen. Die Schnauze ist in der Regel länger und die Ohren kleiner als bei Haushunden. Wölfe lassen ihren Schwanz (Rute) in der Ruhe meist nach unten hängen, Haushunde tragen ihn dagegen häufig nach oben oder eingerollt.

Die normale Sozialordnung von Wölfen ist das Rudel. Ein Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und dessen Nachkommen, es handelt sich also um eine Familie.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen.

Mit Erreichen der Geschlechtsreife wandern die Jungwölfe in der Regel aus dem elterlichen Territorium ab und bilden ein eigenes Revier. Manche abgewanderten Jungwölfe kehren, auch mehrmals, vorübergehend ins elterliche Rudel zurück.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Der Wolf ist ein Nahrungsgeneralist, der vor allem Tiere von etwa Feldhasen- bis zu Elch- und Bisongröße erbeutet, aber auch Früchte, Aas und Haushaltsabfälle frisst.

Schutzmaßnahmen vor dem Wolf sind für alle Weidetiere, aber vor allem für Schafherden wichtig. Zum Schutz werden heute in erster Linie wolfssichere Nachtpferche, Elektrozäune und Herdenschutzhunde eingesetzt, des Weiteren auch Herdenschutzesel.

Die Herdenschutzesel übernehmen durch ihre Wachsamkeit und ihre Aggressivität vor allem gegenüber Hundeartigen eine ähnliche Funktion wie Herdenschutzhunde.

Die Esel sind günstiger im Unterhalt als Hunde, da sie sich auf der Weide selbst ernähren können. Zu ihren Nachteilen gehört, dass sie nur verhältnismäßig kleine Herden an Schafen oder Ziegen überblicken können und dass sie verhältnismäßig hohe Ansprüche an das Klima haben. Sie sind nässe- und regenempfindlich. In den Alpen haben sie sich daher nicht bewährt.

Quelle: Wikipedia

NuVf in der Zeitung

 

Der Wolf fasziniert und lockt Kinder, die schon viel über ihn wissen (Badische Zeitung)

und

Kinder begeben sich auf die Spuren des Wolfs (Die Oberbadische)

 

Wertvoller Boden

Rostfarbiger Dickkopffalter - Copyright A. Hakala

Rostfarbiger Dickkopffalter – Copyright A. Hakala

„Dieser Film der ELD-Initiative weist auf den hohen Wert von produktivem Boden als Bereitsteller von ökosystemaren Dienstleistungen hin und zeigt die momentan schnell fortschreitende Auslaugung dieser wertvollen nichterneuerbaren Ressource, die uns teuer zu stehen kommt“:

The Value of Soil (auf Deutsch, 4:45 Min)

The Soil Story, created by Kiss the Ground, is a five-minute film that shares the importance of healthy soil for a healthy planet:

The Soil Story (auf Englisch, 3:56 Min)

Kleine Naturkunde 53.

Luchse

Die Luchse (Lynx) sind eine Gattung in der Familie der Katzen. Es werden vier Arten zu dieser Gattung gezählt, die alle auf der Nordhalbkugel vorkommen:

Kanadischer Luchs
Eurasischer Luchs
Pardelluchs
Rotluchs

Der Pardelluchs, eine auf die Iberische Halbinsel begrenzte Luchsart, gilt als eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Katzenarten.

Luchs - Copyright A. Hakala

Luchs – Copyright A. Hakala

Luchse zählen zwar zu den Kleinkatzen, sind jedoch die größten europäischen Wildkatzen.

Der Begriff „Kleinkatzen“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch so große Arten wie der Puma, der Gepard und der Luchs dazugerechnet werden. Die Einteilung der Katzen in die Unterfamilien der Großkatzen und Kleinkatzen beruht nicht auf der Körpergröße, sondern auf den Verwandtschaftsverhältnissen.

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Großkatzen und Kleinkatzen ist der Bau des Zungenbeins. Keine Art der Kleinkatzen kann brüllen, aber einige Arten der Großkatzen (jedoch nicht alle). Alle Katzen können schnurren – die Großkatzen jedoch nur beim Ausatmen, die Kleinkatzen beim Einatmen und beim Ausatmen.

Die Fleckenzeichnung im Fell von Luchsen ist individuell verschieden und stellt eine Art genetischen Fingerabdruck dar, der von Biologen zur Wiedererkennung verwendet wird.

Luchse sind einzelgängerisch, dämmerungsaktiv und territorial. Sie leben in Revieren, in denen sie keine anderen erwachsenen Tiere des gleichen Geschlechts dulden. Adulte Tiere können sich bei Revierstreitigkeiten bis auf den Tod bekämpfen. Die Größe mittlerer Wohngebiete von Weibchen des europäischen Luchses beträgt beispielsweise 90 km² und von Männchen 150 km².

Der Luchs war bis ins 17. Jahrhundert in großen Teilen Europas, besonders in wald- und wildreichen Gebieten verbreitet. In Deutschland wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Gejagt wurde der Luchs vorwiegend wegen seines kostbaren Pelzes und weil er als „Jagdschädling“ galt. In den letzten Jahren scheint sich der Luchsbestand langsam zu erholen.

Quelle: Wikipedia

Kleine Naturkunde 52.

Rotfuchs

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist der einzige mitteleuropäische Vertreter der Füchse und wird daher meistens als „der Fuchs“ bezeichnet. Er ist in Europa der häufigste Wildhund (andere Wildhunde: Kojoten, Schakale, Wölfe).

Von allen wildlebenden Raubtieren haben Rotfüchse das größte geographische Verbreitungsgebiet: Sie können sowohl nördlich des Polarkreises als auch in fast tropischen Gebieten leben. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Rotfüchse aus England zur traditionellen Fuchsjagd in Australien eingeführt. Die dort heimischen langsamen Beuteltiere waren an die Neubesiedler nicht angepasst und wurden leichte Beute. In Tasmanien laufen aus Artenschutzgründen Maßnahmen zur Ausrottung der Füchse.

Die ersten Stadtfüchse wurden in den 1930er-Jahren in Londoner Vororten bekannt. Ab den 1980er-Jahren traten vermehrt Berichte von Fuchsbeobachtungen in Großstädten auf dem europäischen Festland auf (z. B. Berlin, Oslo, Paris, Zürich), die zunächst nur als Einzelfälle gewertet wurden. Seit etwa 1990 sind Stadtfuchspopulationen auch aus Australien, Japan und Nordamerika bekannt.

Fuchs - Copyright A. Hakala

Fuchs – Copyright A. Hakala

Die Stadt bietet für Füchse mehrere Angebote:

Bereiche ohne menschliche Störung (nachts: Friedhöfe, Parks)

Reiches Nahrungsangebot: Komposthaufen, Essensreste, Früchte, Insekten, Mäuse, Ratten, Kaninchen

Sichere Rückzugsplätze (Schuppen, Holzstapel)

Typische Dichten für Stadtfüchse sind 2 bis 12 ausgewachsene Füchse pro 100 Hektar. In Bristol erreichte die Siedlungsdichte vor einem Räudeausbruch einen Spitzenwert von 37 Füchsen / 100 ha. Zur Verhinderung von Vogelschlag an Flughäfen gibt es Überlegungen, Füchse gezielt mit Kunstbauen zu fördern oder dort nicht zu bejagen.

Füchse können in Gefangenschaft bis 14 Jahre alt werden. Die meisten Füchse sterben, bevor sie ein Jahr alt werden; häufig sind 95 % der Tiere einer Population nicht älter als vier Jahre. Vor allem im Herbst und im Winter ist die Mortalität der Jungfüchse aufgrund der starken Bejagung und der Wanderung (erhöhte Zahl von Verkehrsopfern) hoch.

Der Rotfuchs ist ein anspruchsloser Allesfresser. An der Westküste Mittelitaliens bilden Wacholderbeeren das ganze Jahr über die Hauptnahrung der dort lebenden Füchse.

Das Jagdverhalten des Fuchses ist ähnlich dem einer Katze, was sich im langsamen Anschleichen und dem Mäusesprung zeigt. Außerdem klettern Füchse besser als andere Hundeartige. Füchse und Katzen gehören zoologisch zwar verschiedenen Familien an, haben aufgrund der gemeinsamen Spezialisierung auf kleine Nagetiere als Beutetiere im Laufe der Evolution eine ähnliche Entwicklung durchgemacht.

Archäologen haben auf der Orkneyinsel vor der Nordküste Schottlands Hinweise auf die Zucht von Füchsen in der späten Eisenzeit entdeckt. Nach dem Überfall der Wikinger auf Schottland um 800 soll die Zucht eingestellt worden sein.

 

Quelle: Wikipedia

 

 

Wildbienenhotel selber bauen – Tipps

Wildbienenhotels sind nicht allzu kompliziert zu bauen. Es gibt trotzdem ein paar Dinge, worauf man achten sollte.

Z.B. das Holz der Nadelbäume ist ungeeignet, da das Harz die Brutlöcher verstopft und für die Bienen so zur Falle wird. Mehr gute Tipps findet man auf der folgenden Webseite:

Bienenretter Bildungsprojekt