Heutiger Einsatz erfolgreich beendet

Wir haben heute mit einer Mannschatf von 12 Männer, 2 Frauen und 4 Kinder die Kopfweiden und Sträucher am Feuerbach entlang zurückgeschnitten, sowie einige Akazien gefällt.

Als wir zur Teepause kamen, wartete auf uns am Materialwagen eine freudige Überraschung.

Ein Mitglied hatte uns zur Stärkung belegte Brötchen und Kuchen gebracht. Vielen Dank dafür!

Kleine Naturkunde

Der Bergfink

Bergfink – © A. Hakala

Aufgrund der ähnlichen Statur ist die Verwandschaft zum Buchfinken deutlich erkennbar. Ein Unterscheidungsmerkmal ist der weißleuchtende Bürzel des Bergfinken, welcher beim Buchfinken grünlich ist. Das Federkleid der Bergfinken Männchen ( Bilder oben rechts) mit schwarzem / dunkelblauen Kopf und intensiv orange gefärbte Brust ist im Winter durch helle Federsäume verdeckt. Die Weibchen sind blasser gefärbt (Bild oben links).

In Mitteleuropa ist der Bergfink zwischen Oktober bis April ein Durchzügler und Wintergast. In manchen Jahren sind Bergfinken zusammen mit Buchfinken unterwegs. Der etwas längere Flügel macht die Bergfinken etwas schneller. In gemischten Trupps fliegen die Bergfinken deshalb immer an der Spitze.

Quelle: Welcher Gartenvogel ist das? 4. Auflage, Kosmos 2018

Der Besucher, der aus der Kälte kam

…um in unserem neuen Kameranistkasten sich aufzuwärmen

„Wer den Spätsommer als Reinigungstermin verpasst hat, sollte im Herbst keine Nistkästen mehr säubern. So dienen die alten Nester in den Kästen unter anderem Spatzen, Meisen und Zaunkönigen als Unterschlupf in kalten Nächten. Manchem Vogel könne die Nisthilfe im Winter sogar das Leben retten. Die Gefahr der Übertragung von Parasiten durch alte Nester ist in der Regel geringer als der Nutzen eines warmen Unterschlupfes für die Tiere.“

Kompletter Artikel hier

Quelle: NABU

Projekt neues Grundstück

Trupp Goldammern gesichtet

© C. Vollmert

„Wiewiewie hab ich dich lieb“
So singt der goldgelbe Vogel von den kahlen Zweigen.
Von allen Ammern hat die Goldammer den leuchtensten Kopf.

Im März mausern sich die Köpfe. Es sieht dann so aus als hätten die Männchen eine kleine Krone auf. Die Weibchen sind matter gefärbt.
Goldammern leben von den Pflanzen des Straßenrandes, von den Sämereien, die den Sommer übrig lässt. Ihr Nest liegt oft an Wegrändern oder Böschungen und ist gut am Boden versteckt. Goldammern ziehen im Durchschnitt drei bis fünf Junge groß. Diese werden hauptsächlich mit Laufkäfer und Raupen gefüttert.

Quelle: Das Kosmos Handbuch Natur

Kleine Naturkunde

Gemeine Rosengallwespe

Die Larven aller Gallwespen leben und entwickeln sich im Inneren der von ihnen selbst ausgelösten Wucherungen von Pflanzengewebe, den Pflanzengallen. Die Galle entsteht als Wucherung infolge des Einstichs mit dem Legebohrer. Die Gallen haben eine artspezifische Form und sind in vielen Fällen leichter bestimmbar als das auslösende Insekt. Die genauen Abläufe bei der Gallenentstehung sind noch nicht aufgeklärt. Klar ist, dass hormonell wirkende Stoffe abgegeben werden, die Wachstumsprogramme der Pflanze selbst umsteuern und für sich ausnutzen.

Die 3 bis 5 Millimeter große Rosengallwespe entwickelt sich an Rosen, wobei sie typische Gallen an den Enden der Sprosse bildet. Diese Gallen besitzen haarartige Auswüchse und sind bekannt als Rosenapfel, Bedeguare oder Schlafapfel. Den letztgenannten Namen bekamen die Gallen, aus der Volksheilkunde, weil sie schlaffördernd wirken sollten, wenn man sie unter das Kopfkissen gelegt hat. Die Gallen sind hart verholzt.

Die Rosengalle hat einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern und enthält mehrere Kammern, in denen sich die Larven der Rosengallwespe entwickeln. Die Fortpflanzung ist weitestgehend *parthenogenetisch (s. Erklärung unten), in Mitteleuropa sind Männchen sehr selten. Die Verpuppung erfolgt in der Galle, und die Adulten schlüpfen im folgenden Jahr.

Die Parthenogenese, auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt, ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus einzelnen unbefruchteten Eizellen.

Manche Pflanzen und weibliche Tiere wie z. B. Blattläuse und Wasserflöhe, aber auch manche Fisch- und Eidechsenarten, Schnecken sowie die Blumentopfschlange können sich eingeschlechtlich fortpflanzen, das heißt ohne von einem männlichen Artgenossen
befruchtet zu werden.

Die Parthenogenese kann in zwei verschiedenen Methoden vorausgehen. In einer Methode findet keine Neuanordnung von genetischem Material statt und die entstandenen Nachkommen sind Klone ihrer Mutter. Es werden also nur noch Weibchen geboren.

Quelle: Wikipedia