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Nächste Monatsversammlung am Freitag den 09.12.2016

Liebe Naturfreunde,

unsere nächste Monatsversammlung findet am Freitag den 09. Dezember um 20:00 Uhr statt. Treffpunkt „Alte Schule„.

Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Zurückschneiden der Weiden am Samstag den 03.12.2016

Weihnachtsmarkt

Liebe Naturfreunde,

am 26.11.2016 findet der alljärliche Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz in Efringen-Kirchen statt.

Wie jedes Jahr haben wir einen kleinen Stand.

Über einen Besuch freuen wir uns. Trinken Sie mit uns einen „Feuerbacher“ und informieren Sie sich über unsere Aktivitäten wie Bachpatenschaften und Nisthilfen im Raum Efringen-Kirchen.

Kleine Naturkunde 17.

Wanderfalter sind Schmetterlinge, die aus Fortpflanzungsstätten gezielt über längere Strecken wandern. Dieses Verhalten ist von über 200 meist tropischen Arten bekannt. In jedem Gebiet leben speziell an das regionale Klima angepasste Populationen, die innerhalb eines klimatisch ähnlichen Gebiets im Frühjahr nach Norden und im Herbst nach Süden wandern.

In Mitteleuropa fliegen vor allem der Admiral (Vanessa atalanta) und der Distelfalter (Vanessa cardui) aus dem Mittelmeerraum jedes Jahr über die Alpen und die *Burgundische Pforte ein, teilweise bis nach Skandinavien. Die Überwinterungsgebiete der mitteleuropäischen Populationen liegen vor allem in Südwestdeutschland und in Ostfrankreich.

 

Die Raupen des Admirals ernähren sich in Mitteleuropa ausschließlich von Großen Brennnesseln. Fallweise wurde von massenhaftem Auftreten der Raupen des Admiralfalters berichtet, wobei die Raupen jedoch sowohl für Menschen und Tiere als auch für Nutzpflanzen harmlos sind.

Die Admirale haben dunkelbraune Vorderflügeloberseiten, auf denen etwa in der Mitte eine breite rote Binde verläuft. Die Weibchen haben in dieser fast immer einen kleinen weißen Fleck.

*Als Burgundische Pforte (französisch Trouée de Belfort) wird der rund 30 Kilometer weite, flache Sattel auf rund 400 Meter Höhe zwischen Vogesen und Jura bezeichnet

Quelle: Wikipedia

Fünf-Punkte-Check für die Vogelfütterung

1. Vor dem Wintereinbruch füttern
2. Für Gäste nur das Beste
3. Der richtige Standort
4. Sauber muss es zugehen
5. „Schnabel-zu-Schnabel-Propaganda“

Lesen Sie weiter…

 

 

Quelle: Das Magazin „Natur“

 

Naturvisionen vom „Grünen Dach Europas“ in Weil am Rhein

gruenen-dach-europas

21.11.2016 um 20:00 Uhr

Multivision „Das Grüne Dach Europas“ im Rahmen der Vortragsreihe Vision Erde

Haus der Volksbildung
Weil am Rhein

Vorverkauf 12 €, Abendkassenpreis 14 €

Fotografer: Berndt Fischer (www.berndtfischer.de)

 

Lesen Sie mehr in der Badischen Zeitung

Kleine Naturkunde 16.

Gemeiner Schneeball

Der deutsche Name Schneeball dürfte seit dem 17. Jh. gebräuchlich sein, da der sterile gefüllte Schneeball mit ballförmigen Blütenständen erst um 1594 entstand. Vorher waren zutreffendere Namen geläufig: Herzbeere (wegen der herzförmigen Samen), Glasbeere (wegen der glasig wirkenden Früchte), Blutbeere (wegen des roten dickflüssigen Fruchtsaftes) und Wasserholder, weil der Gewöhnliche Schneeball gern am Wasser wächst und seine Blüten den Blüten des Holunderstrauches ähneln. Der Name Dampfbeere kommt daher, dass früher die Früchte in der Volksmedizin als Mittel gegen den „Dampf“, wie man Asthma und Atemnot seinerzeit nannte, verwendet wurden.

Die Fruchtreife der beerenähnlichen Steinfrucht liegt zwischen August und November. Die Früchte sind Wintersteher mit Verdauungsverbreitung. Sie werden von manchen Vögeln, z. B. von Drosseln, gemieden, aber von anderen Vögeln im Laufe des Winters gefressen.

Die zerquetschten Früchte haben einen deutlichen Schweißgeruch. Über die Giftigkeit der Beeren finden sich in der Literatur widersprüchliche Angaben (schwach giftig bis giftig). Die Droge aus der Rinde wird bis heute als krampflösendes Mittel arzneilich verwendet.

Die Früchte sind gekocht für Marmelade oder Gelee verwendbar. In Teilen Osteuropas werden die reifen „Beeren“ auch roh gegessen. In osteuropäischen Ländern werden die roten Beeren gegen Erkältung in heißem Wasser zerdrückt und mit Honig gesüßt getrunken. Sie werden im Herbst auf allen kleinen Märkten verkauft. Die Beeren werden üblicherweise nach dem ersten Frost geerntet und gelten erst dann als reif, vermutlich werden Giftstoffe durch Gefrieren abgebaut. Außerdem kristallisiert bei Frost Fruchtzucker aus, der den ansonsten stark säuerlich-bitteren Geschmack überdeckt.

Vor allem in der Türkei und besonders in der zentralanatolischen Stadt Kayseri werden die Früchte in Fässern mit Leitungswasser eingelegt. Das Wasser in den Fässern wird alle 2 Wochen einmal ausgetauscht. Nach gut einem Monat sind die eingelegten Beeren „reif“ und werden dann vor allem im Sommer ausgepresst und mit Wasser und Zucker zu einem wohlschmeckenden Erfrischungsgetränk „Gilaboru“ vermischt. Diesem Getränk wird eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt.

Quelle: Wikipedia

Kleine Naturkunde 15.

 

Die Zikaden, auch Zirpen, sind an Pflanzen saugende Insekten. Sie leben weltweit in allen mit Pflanzen bestandenen Lebensräumen, von den Salzwiesen der Nord- und Ostsee, über die Hochgebirge bis in die Tropen und Subtropen. Sie besiedeln alle Lebensräume vom Gewässerufer bis hin zu Trockenrasen und Wäldern.

Die meisten Zikadenarten sind auf ganz bestimmte Nährpflanzen beschränkt und reagieren relativ schnell und kleinräumig auf Veränderungen ihres Lebensraumes. Zikaden eignen sich aufgrund dieser Eigenschaften besonders in der Natur- und Landschaftsplanung als sogenannte Bioindikatoren.

Ein Bioindikator ist ein Lebewesen, welches auf Umwelt-Einflüsse mit Veränderungen seiner Lebensfunktionen reagiert oder Stoffe anlagert oder in den Organismus einbaut. Die Reaktion auf bestimmte Belastungen sowie Standort- und Umweltbedingungen, zum Beispiel Feuchtigkeit, Licht, Wärme, pH-Wert, Nährstoffverhältnisse des Bodens und Wasser- oder Luftverschmutzung wird in der Umweltbeobachtung bzw. dem Umweltmonitoring genutzt.

Messbare Stoffwechselprodukte von Bioindikatoren werden auch als Biomarker bezeichnet. Die Aussagekraft eines Bioindikators ist umso höher, je empfindlicher er auf Veränderungen der äußeren Einflüsse reagiert. Der Wert der Nutzung von Bioindikatoren liegt in den dadurch gesparten Messungen oder Untersuchungen, die in der Regel über deutlich längere Zeiträume durchgeführt werden müssten.
 
Quelle: Wikipedia

Begehung unserer Grundstücke

Liebe Naturfreunde,

am Sonntag den 06. November um 10 Uhr treffen wir uns am Materiallager. Wir werden dabei unsere Grundstücke besichtigen und entscheiden, welche Arbeiten wir über den Winter zu erledigen haben.

Bei Regen findet die Begehung nicht statt!

Kleine Naturkunde 14.

Kormorane

Fossile Kormorane sind seit dem Miozän (23,03 bis 5,33 Mio. Jahre) überliefert. Die fossilen Arten sind den heutigen sehr ähnlich.


Im Volksmund heißen Kormorane auch „Seeraben“, „Meerraben“ oder „Wasserraben“; der Name Kormoran ist entsprechend aus dem lateinischen „corvus marinus“ („Meerrabe“) abgeleitet. Es handelt sich um mittelgroße bis große Wasservögel, die in Kolonien brüten und nach unterschiedlichen Quellen mit 26 bis 43 Arten weltweit verbreitet sind.

Große Kolonien produzieren über die Jahre Unmengen von Guano, der, da er aus den Resten der Fischmahlzeiten besteht, reich an für das Pflanzenwachstum wichtigen Elementen wie Stickstoff und Phosphor ist. Schon die Inka und andere südamerikanische Völker nutzten den Guano zur Steigerung des Ertrags in der Landwirtschaft. Heute wird Guano in Peru nur noch außerhalb der Brutzeit abgebaut.

Der Mensch hat sich in der Vergangenheit die Fischfangfähigkeiten des Kormorans zu Nutze gemacht. In Europa, China und Japan wurde Fischfang mit Hilfe von Kormoranen betrieben. Diese traditionelle Form des Fischfangs kann in Japan noch beobachtet werden, wo sie aber fast ausschließlich als Touristenattraktion vorgeführt wird. Dem Kormoran wird ein Ring oder ein Band um den Hals gelegt, damit er die Fische nicht schlucken kann. Nach einigen Tauchgängen wird das Halsband entfernt, um den Vögeln das Fressen wieder zu ermöglichen.

Neben der direkten Nachstellung durch den Menschen und der Ölverseuchung der Meere gibt es für die verschiedenen Kormoranarten vor allem folgende Gefährdungsursachen: Verwilderte Haustiere, die auf ehemals raubtierfreien Inseln eingeschleppt wurden und Eier und Jungtiere fressen, Gewässervergiftung, Schwankungen der Meeresströmungen, El-Niño-Phänomen; Überfischung von Meeren und Binnengewässern und damit Entzug der Nahrungsgrundlage.

Eine Art ist bereits ausgestorben: Der Brillenkormoran war auf der Beringinsel beheimatet, vielleicht auch auf benachbarten Inseln und an der Küste Kamtschatkas. Nachdem immer wieder Seefahrer die Vögel als Reiseproviant eingesammelt hatten, war der Vogel 1850 ausgestorben.

Der Gemeine Kormoran ist nicht gefährdet – seine weltweite Population wird auf 1 bis 1,6 Millionen Exemplare geschätzt.

Quelle: Wikipedia