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Kleine Naturkunde

Zitterspinne

wegen ihre langen Beinen verwechselt man die Zitterspinnen gerne mit Weberknechten. Zitterspinnen gehören jedoch in eine andere biologische Ordnung, in die der Webspinnen.

Zitterspinne - copyright A. Hakala

Zitterspinne mit Eierkokon – copyright A. Hakala

Die Mutterspinne trägt den etwa 20 Eier umfassenden Kokon mit sich, bis die Jungen schlüpfen.

Ihren Name hat die Zitterspinne aufgrund ihrer Verteidigungsmethode erhalten. Wenn die Spinnen sich bedroht fühlen, setzen sie ihr Netz in Bewegung. Dadurch wird es für den Angreifer schwieriger, die Spinne vom Hintergrund zu unterscheiden.

Vogelzug – Stare sammeln sich

Momentan gruppieren sich die Zugvögel, in diesem Fall Stare, um gen Süden zu fliegen.

Die Top 12 der beobachteten Zugvögel

Stare – copyright A. Hakala

Es ist wieder soweit, unsere Vögel verlassen uns und machen sich auf in den Süden. In Efringen kann man aktuell beobachten wie z.B die Stare sich zusammen sammeln, um gemeinsam in den Süden zu fliegen.

Bei der NABU werden Tipps gegeben, wie man die häufisten Zugvogelarten am Himmel erkennen kann.

Hier geht es zur Website vom NABU

Kuchenspenden fürs Winzerfest!

Winzerfest 2016

Liebe Naturfreunde,

auch für das diesjährige Winzerfest benötigen wir noch Kuchenspenden für den Samstagabend den 29.09.2018.

Falls Sie uns mit einer Kuchenspende unterstützen möchten, setzen Sie sich mit unserem Winzerfestvertreter Simon Hesse (E-Mail: info@nuvf.de) in Verbindung oder bringen Sie einfach einen Kuchen am Samstag abend mit.

Vielen Dank!

Hilfe für Tiere bei anhaltender Trockenheit

„Die langanhaltende Trockenheit macht vielen Tieren zu schaffen. Kleine Wildtiere finden kaum noch Wasser und keine Nahrung. Igel zum Beispiel drohen zu verhungern. Wie Sie den Stacheltieren jetzt helfen können.“ (MDR am Nachmittag)

Hier geht es zum Video

Spezielles Igelfutter ist u.a. im ZG Raiffeisen Markt und Fressnapf erhältlich. Durch den starken Duft lockt das Futter die Igel schon von weitem. Kurz nach der Abenddämmerung können die Naturfreunde dann die Igel in eigenem Garten beobachten. Bitte immer noch eine extra Schale mit Wasser (am besten Regenwasser) hinstellen.

Unsere Störche auf der Christuskirche

Jungstörche - Copyright A. Hakala

Jungstörche – Copyright A. Hakala

Mitte April sind im Nest auf der Christuskirche in Kirchen vier Jungstörche geschlüpft. Die stolzen Eltern stammen sehr wahrscheinlich wie in den letzten Jahren aus Märkt und Rädersdorf im Elsass.

Im Juli haben die Jungstörche das Nest verlassen und streifen auf Futtersuche durch die Gegend.

Jungstörche - Copyright A. Hakala

Jungstörche – Copyright A. Hakala

In diesem und dem vergangenen Jahr wurden die Jungstörche nicht beringt, weil einerseits der bisherige Beringer aus Altersgründen nicht mehr dazu in der Lage ist, andererseits sei nach Auskunft der Vogelwarte die Population in den letzten Jahren so stark angewachsen, dass es nicht mehr nötig sei, alle Jungstörche zu beringen.

Storch - Copyright H. Sieglin

Storch – Copyright H. Sieglin

Die Jungstörche aus der Umgebung sammeln sich auf Wiesen oder abgeernteten Feldern zu Trupps, um Ende August, Anfang September gemeinsam ihre Reise über Frankreich und Spanien nach Afrika anzutreten.

Seit das Storchennest im Jahre 1988 wiederbesiedelt worden ist, sind über 60 Jungstörche geschlüpft und zum großen Teil beringt worden. Von einigen haben wir aufgrund der Beringung Nachricht. So wurden 2003 Jungstörche, die bei uns geschlüpft sind beim Flug nach Afrika in Gibraltar gesichtet. Ein anderer hat sich im Burgund als Brutstorch eingefunden.

(B. Wiesler, 1. Vorstand Natur- und Vogelfreunde)

Gegen das Springkraut – mit Machete

Copyright A. Hakala

 

Hier geht es zum Video

„Es ist zu einer Plage geworden – doch Frank Mehlin hat dem Springkraut den Kampf angesagt. Mit der Machete will er die heimischen Arten vor der Verdrängung schützen.“

(SWR- Landesschau Baden-Württemberg)

Kleine Naturkunde 54.

Wolf

Der Wolf ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde. Sie wurden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt und im 19. Jahrhundert waren sie in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet.

Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf in vielen Ländern unter Schutz. Nach Erhebungen durch das Wolfsmonitoring in den Jahren zwischen 2009 und 2013 geht man von etwa 12.000 bis 18.000 Wölfen in Europa ohne die Bestände in Russland und der Ukraine aus. In Deutschland wurde im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen, im Erfassungszeitraum 2016/17 wurden in Deutschland 73 Rudel oder Paare registriert. Populationen, die mit Menschen Kontakt haben, sind vor allem durch Jagd, Vergiftung und Verkehrsunfälle bedroht.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Grundsätzlich ähnelt der Wolf einem großen Haushund, wobei der Rumpf im Vergleich zu ähnlich gebauten Haushunden länger und der Brustkorb höher, aber schmaler ist.

Wölfe sind vergleichsweise schlank mit langen Beinen. Die Schnauze ist in der Regel länger und die Ohren kleiner als bei Haushunden. Wölfe lassen ihren Schwanz (Rute) in der Ruhe meist nach unten hängen, Haushunde tragen ihn dagegen häufig nach oben oder eingerollt.

Die normale Sozialordnung von Wölfen ist das Rudel. Ein Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und dessen Nachkommen, es handelt sich also um eine Familie.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen.

Mit Erreichen der Geschlechtsreife wandern die Jungwölfe in der Regel aus dem elterlichen Territorium ab und bilden ein eigenes Revier. Manche abgewanderten Jungwölfe kehren, auch mehrmals, vorübergehend ins elterliche Rudel zurück.

Wolf- Copyright A. Hakala

Wolf- Copyright A. Hakala

Der Wolf ist ein Nahrungsgeneralist, der vor allem Tiere von etwa Feldhasen- bis zu Elch- und Bisongröße erbeutet, aber auch Früchte, Aas und Haushaltsabfälle frisst.

Schutzmaßnahmen vor dem Wolf sind für alle Weidetiere, aber vor allem für Schafherden wichtig. Zum Schutz werden heute in erster Linie wolfssichere Nachtpferche, Elektrozäune und Herdenschutzhunde eingesetzt, des Weiteren auch Herdenschutzesel.

Die Herdenschutzesel übernehmen durch ihre Wachsamkeit und ihre Aggressivität vor allem gegenüber Hundeartigen eine ähnliche Funktion wie Herdenschutzhunde.

Die Esel sind günstiger im Unterhalt als Hunde, da sie sich auf der Weide selbst ernähren können. Zu ihren Nachteilen gehört, dass sie nur verhältnismäßig kleine Herden an Schafen oder Ziegen überblicken können und dass sie verhältnismäßig hohe Ansprüche an das Klima haben. Sie sind nässe- und regenempfindlich. In den Alpen haben sie sich daher nicht bewährt.

Quelle: Wikipedia

Wertvoller Boden

Rostfarbiger Dickkopffalter - Copyright A. Hakala

Rostfarbiger Dickkopffalter – Copyright A. Hakala

„Dieser Film der ELD-Initiative weist auf den hohen Wert von produktivem Boden als Bereitsteller von ökosystemaren Dienstleistungen hin und zeigt die momentan schnell fortschreitende Auslaugung dieser wertvollen nichterneuerbaren Ressource, die uns teuer zu stehen kommt“:

The Value of Soil (auf Deutsch, 4:45 Min)

The Soil Story, created by Kiss the Ground, is a five-minute film that shares the importance of healthy soil for a healthy planet:

The Soil Story (auf Englisch, 3:56 Min)

Kleine Naturkunde 53.

Luchse

Die Luchse (Lynx) sind eine Gattung in der Familie der Katzen. Es werden vier Arten zu dieser Gattung gezählt, die alle auf der Nordhalbkugel vorkommen:

Kanadischer Luchs
Eurasischer Luchs
Pardelluchs
Rotluchs

Der Pardelluchs, eine auf die Iberische Halbinsel begrenzte Luchsart, gilt als eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Katzenarten.

Luchs - Copyright A. Hakala

Luchs – Copyright A. Hakala

Luchse zählen zwar zu den Kleinkatzen, sind jedoch die größten europäischen Wildkatzen.

Der Begriff „Kleinkatzen“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch so große Arten wie der Puma, der Gepard und der Luchs dazugerechnet werden. Die Einteilung der Katzen in die Unterfamilien der Großkatzen und Kleinkatzen beruht nicht auf der Körpergröße, sondern auf den Verwandtschaftsverhältnissen.

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Großkatzen und Kleinkatzen ist der Bau des Zungenbeins. Keine Art der Kleinkatzen kann brüllen, aber einige Arten der Großkatzen (jedoch nicht alle). Alle Katzen können schnurren – die Großkatzen jedoch nur beim Ausatmen, die Kleinkatzen beim Einatmen und beim Ausatmen.

Die Fleckenzeichnung im Fell von Luchsen ist individuell verschieden und stellt eine Art genetischen Fingerabdruck dar, der von Biologen zur Wiedererkennung verwendet wird.

Luchse sind einzelgängerisch, dämmerungsaktiv und territorial. Sie leben in Revieren, in denen sie keine anderen erwachsenen Tiere des gleichen Geschlechts dulden. Adulte Tiere können sich bei Revierstreitigkeiten bis auf den Tod bekämpfen. Die Größe mittlerer Wohngebiete von Weibchen des europäischen Luchses beträgt beispielsweise 90 km² und von Männchen 150 km².

Der Luchs war bis ins 17. Jahrhundert in großen Teilen Europas, besonders in wald- und wildreichen Gebieten verbreitet. In Deutschland wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Gejagt wurde der Luchs vorwiegend wegen seines kostbaren Pelzes und weil er als „Jagdschädling“ galt. In den letzten Jahren scheint sich der Luchsbestand langsam zu erholen.

Quelle: Wikipedia