Stunde der Gartenvögel

„Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die vom 10. bis 12. Mai bereits zum 15. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden.“ (NABU)

www.nabu.de

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Wildbienen

„Wildbienen sind keine geflüchteten Honigbienen, sondern deren wildlebende Verwandten. Da sie nicht in menschlicher Obhut leben, bezeichnen wir sie als Wildbienen. Zu ihnen gehören Maskenbienen, Furchenbienen, Seidenbienen, Sandbienen, Wollbienen, Pelzbienen und Mauerbienen, aber auch die verschiedenen Hummelarten…“ (www.wildbienenschutz.de)

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„Die Bienen stellen die meisten Blütenbesucher – ohne sie könnten Obstbäume keine Früchte und Blumen keine Samen bilden. Neben dem „Haustier des Imkers”, der Honigbiene, sorgen bei uns vom Frühjahr bis zum Herbst etwa 560 Wildbienenarten für die Bestäubung unserer Blütenpflanzen.“ (www.wildbienenschutz.de)

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„Neben einem geeigneten Nistplatz benötigen die Wildbienen Blütenpflanzen, in denen sie ihre unentbehrliche Nahrung finden. “ (www.wildbienenschutz.de)

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Wie können wir Wildbienen helfen?

• Wir verzichten auf Spritzmittel, um die Nahrungsquellen zu erhalten

• geben einheimischen Wildpflanzen wieder eine Chance in unserem Garten und fordern sie auch für Grünanlagen.

• helfen den bedrohten Wildbienen und Einsiedlerwespen durch Nistmöglichkeiten und bringen Nisthilfen in unseren Garten oder Balkon aus.

Mehr Informationen unter www.wildbienenschutz.de

Kleine Naturkunde

Foto: A. Hakala

Grünspecht

Der etwa 30 cm große Grünspecht kann leicht mit dem etwas kleineren Grauspecht verwechselt werden. Der Grünspecht hat jedoch einen
komplett roten Scheitel, der Grauspecht nur einen roten Vorderkopf (Männchen) oder einen komplett grauen Kopf (Weibchen).

Männliche und weibliche Grünspechte unterscheiden sich nur durch die Wangenfärbung, bei Weibchen sind die Wangen schwarz, beim Männchen rot und schwarz. Wegen der schwarzen Gesichtsmaske wird der Grünspecht im Volksmund als fliegender Zorro bezeichnet.

Anders als die andere Spechte, bewegt sich der Grünspecht gerne am Boden, wo er seine Hauptnahrung Ameisen sucht. Lebenswichtig für Grünspechte sind große alte Bäumen. Nur in deren weichem Holz kann eine ausreichend große Nisthöhle anlegegt werden.

Quellen: Wikipedia und NABU

Mehr zum Thema Grünspecht bei NABU

Wildbienen schützen

Nicht jedes Insektenhotel ist gleich ein Bienenhotel

In Deutschland leben über 500 Wildbienenarten. Ohne bestäubende Insekten, vor allem Bienen, würden Obstbäume keine Früchte, Blumen und Samen bilden. Auch die Medien machen in letzter Zeit immer mehr die Leuten aufmerksam über die Wichtigkeit der Bienen.

Bilder zu Wildbienenarten (www.deutschland-summt.de)

Darausfolgend kann man immer öfter in den Läden Insektenhotels kaufen. Nicht jedes so genannte Insektenhotel wird aber von Bienen angenommen. Es gibt einige Sachen zu beachten, um ein gutes Bienenhotel von einem Schlechten unterscheiden zu können:

Bohrlöcher

Saubere, glatte Bohrlöcher. Aufgestellte Fasern verhindern den Zugang. Die Bienen kommen gar nicht rein oder können sogar ihre Flügel verletzen.

Bei den jungen Holzblöcke sind saubere, glatte Bohrlöcher unmöglich. Zu weiches Holz (z.B. Nadelholz) quillt auf bei Feuchtigkeit und zestört die Brut. Auch der Harz des Nadelholz wird zur tödlichen Falle für die Bienen.

Acrylglasröhrchen (Beobachtungsröhren)

Wasserdampfundurchlässiges Material, wie Acrylglasröhrchen, sammelt Feuchtigkeit. Die Folge sind Verpilzung des Larvenfutters und damit das Absterbens der Brut.

Lochziegel ohne Füllung

In der Regel sind die Löchen zu groß und werden nicht besetzt. Am besten mit Stengeln füllen.

Geeignete Lage

Sonnig -> warm. Vor Regen geschützt und kein Dauerkontakt mit einer feuchten Mauer.

und noch ein Paar weitere Punkte die auf der folgenden Seite aufgelistet sind:

18 Fehler beim Bau eines Insektenhotels

Vortrag am 8. März -Ein Berg im Freizeitstress-

Foto: A. Laber

Das Naturschutzgebiet Feldberg

Für viele Menschen ist der Feldberg in erster Linie das größte Skigebiet Südwestdeutschlands. Gleichzeitig steht der höchste Berg des Schwarzwaldes seit 1937 unter Naturschutz. Sind Freizeitnutzung und Naturschutz unüberwindbare Gegensätze? Seit 1989 betreut Achim Laber als Ranger das größte Naturschutzgebiet des Landes. Er erzählt, wie man versucht Naturschutz und Tourismus unter einen Hut zu bringen und wie man versucht die Besucher für die Belange des Naturschutzes zu sensibilisieren.

Der Vortrag findet im Saal der Alten Schule in Efringen-Kirche (Nikolaus-Däublin-Weg 2) statt. Beginn des Vortrags ist um 20 Uhr.